Heimzeitung Herbst 2019

24 "Bist du verrückt, da darfst du dich doch nicht hinsetzen!", fährt ein Museumswärter den kleinen Simon an. "Das ist der Stuhl von Kaiser Wilhelm dem Zweiten!" – "Keine Sorge", sagt der Junge, "wenn er kommt, steh ich natürlich sofort auf.“ Der Vater motzt seinen Sohn an: "Mir will es einfach nicht in den Kopf: Du hast so einen guten Studienabschluss. Und dann willst du ausgerechnet Zugschaffner werden?" – "Ach Papa, versteh doch endlich: Ich möchte mein Leben eben in vollen Zügen genießen!" "Mutti", sagt der kleine Junge aufgeregt, als er vom Reiterhof zurückkommt. "Ich habe vorhin den Mann gesehen, der die Pferde zusammenbaut." – "So ein Unsinn", sagt seine Mutter. – "Doch! Das Pferd war schon fast fertig. Aber ich habe noch genau gesehen, wie er die Hufe dran nagelte!" Bei den Hempels zu Hause: "Egon, vergiss nicht, die Blumen im Garten zu gießen!" – "Aber Schatz, es regnet doch in Strömen." – "Na, dann zieh dir eben einen Regenmantel über!" Der Physiklehrer stellt eine knifflige Aufgabe: "Ein Auto nimmt in schnellem Tempo eine Rechtskurve. Welches Rad wird dabei am wenigsten abgenutzt?" Willi meldet sich: "Das Reserverad!" Udo steht beim Bäcker und starrt den Verkäufer an. "Kann ich dir helfen, Junge?", fragt dieser. – "Nein, danke. Meine Mama hat gesagt, ich soll gucken, ob Sie Schweinsohren haben." Die Lehrerin legt ihren Hut und ihre Handschuhe auf das Pult. Nun sollen die Kinder die Sachen in einem Aufsatz genau beschreiben. Nach einer Weile meldet sich Tobias und fragt: "Frau Kunze, schreibt man ‚schäbig‘ mit einem oder mit zwei ‚b‘?"

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